SPD Dammheim

19.12.2014 in Pressemitteilung

Feuerwehr: Maier setzt auf Hilfe aus Bornheim

 
19. Dezember 2014

Der Dammheimer Ortsvorsteher Florian Maier (SPD) schlägt vor, wegen der Stilllegung der Dammheimer Löschgruppe (wir berichteten am Mittwoch) eine Zusammenarbeit mit der Feuerwehr in Bornheim zu prüfen.

Eigentlich bilde Dammheim zwar eine Ausrückgemeinschaft mit Nußdorf, doch nun dränge sich „der Gedanke auf, ob nicht auch einmal über bestehende Verwaltungsgrenzen hinweg gedacht werden sollte“. Die Feuerwehrleute aus dem benachbarten Bornheim hätten einen deutlich kürzeren Anfahrtsweg. Zudem engagierten sich Dammheimer bereits in der Bornheimer Feuerwehr. „Ich bin sicher, dass die Ortskenntnis der dortigen Wehr deutlich besser ist als die der Feuerwehrleute aus Nußdorf“, so Maier.

Er sei sich bewusst, dass ein solcher Diskussionsbeitrag viele Empfindlichkeiten verletzen könne und nicht nur auf Zustimmung stoßen werde. Es gebe aber auch schon in anderen Bereichen eine enge Zusammenarbeit von Bornheim und Dammheim. Der Ortsvorsteher verweist auf die gemeinsame protestantische Kirchengemeinde, den gemeinsamen Ortsverband des Sozialverbands VDK, und auch bei der Wasserversorgung gehöre Dammheim zur Walsheimer Gruppe mit Sitz in Bornheim. Auch die gemeinsame Grundschule „kann mit Fug und Recht als Erfolgsmodell bezeichnet werden“. Die Tatsache, dass Dammheim zur kreisfreien Stadt Landau und Bornheim zum Landkreis Südliche Weinstraße gehöre, „geht bereits heute an der Lebensrealität vieler Bürger vorbei“. Maier hält die Stilllegung der örtlichen Wehr für nachvollziehbar. Er begrüßt, dass deren erfolgreiche Jugendarbeit vor Ort fortgeführt werden könne, und hoffe, dass es dadurch zu einer Wiederbelebung der Löschgruppe kommen könne. (boe)

Quelle: Die Rheinpfalz
Ausgabe: Pfälzer Tageblatt Nr. 294
Datum: Freitag, 19.12.2014
Seite: 18