SPD Dammheim

SPD Dammheim beantragt Rückkehr zur Deutschen Post

Kommunales

Der SPD Ortsverein Dammheim fordert, dass die Stadt Landau ihre Post zukünftig über die Deutsche Post abwickelt. Wenigstens soll bei der Auswahl von Unternehmen jedoch gewährleistet sein, dass soziale Mindestanforderungen, wie etwa Mindestlöhne, eingehalten werden. Ein entsprechender Antrag wurde zur Stadtverbandskonferenz der SPD eingereicht und angenommen.

„Besonders in ländlichen Gebieten hat die Deutsche Post schon heute Agenturen geschlossen. Dammheim hat beispielsweise seit 1995 keine eigene Poststelle mehr. Dies hat Konsequenzen für Menschen ohne Auto, die den Weg nach Essingen, Nussdorf oder Landau nicht ohne weiteres zurücklegen können. Kommunalpolitiker können diese Entwicklung nicht einerseits kritisieren und der Post andererseits die Geschäftsgrundlage entziehen, indem die Verwaltung auf private Anbieter zurückgreift.“, so Florian Maier, Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Dammheim. „Gerade im Interesse der Dörfer, die noch eine eigene Filiale haben, muss dieser Entwicklung Einhalt geboten werden.“

„Dass die privaten Anbieter größtenteils gängige soziale Arbeitsbedingungen, wie einen Mindestlohn oder Tarifverträge, nicht gewährleisten, ist ein weiterer Aspekt, den öffentliche Verwaltungen beachten sollten. Es darf nicht sein, dass Postboten für die Stadt bei Wind und Wetter Briefe zustellen und dann nicht ordentlich bezahlt werden.“, so Maier abschließend.