SPD Dammheim

Geplante Nordspange bei Dammheim: SPD regt vermittelnde Gespräche an

Kommunales

Zwischen A 65 und B 272 bei Dammheim ist der Bau einer Verbindungsspange geplant. Damit sollen Fahrzeuge von Norden kommend von der A 65 auf die Bundesstraße Richtung Speyer wechseln können.

Die SPD-Stadtratsfraktion lehnt das Projekt ab, da kein angemessenes Verhältnis zwischen Aufwand und Ergebnis herrscht und die Lebensqualität für die Bewohner Dammheims erheblich eingeschränkt wird. Dem entspricht auch ein Beschluss der SPD-Stadtverbandskonferenz, den die Dammheimer SPD eingebracht hatte.

Das Planfeststellungsverfahren ist abgeschlossen, den Rechtsweg hat jedoch keiner der Klagebefugten beschritten. Die Landauer SPD will daher einen Beitrag leisten, dass es einen zumindest teilweisen Ausgleich zwischen den widerstreitenden Interessen gibt.

Dr. Maximilian Ingenthron, SPD-Stadtverbandsvorsitzender und zugleich stellvertretender Fraktionsvorsitzender, hat sich an Innenminister Roger Lewentz gewandt und vorgeschlagen, dass das Land erneut das Gespräch mit den Betroffenen sucht. Aus Sicht der SPD ist es wünschenswert, durch flankierende Maßnahmen die Belange Dammheims stärker als bislang zu berücksichtigen. Hierzu zählen beispielsweise bauliche Verbesserungen beim Lärmschutz sowie permanente Geschwindigkeitskontrollen an A 65 und B 272.

Ingenthron: „Wir sind davon überzeugt, dass die Bereitschaft des Landes und der beteiligten Behörden, über das formal und juristisch notwendige Maß auf die Bürgerinnen und Bürger zuzugehen, vor Ort honoriert wird. Und für die Menschen vor Ort würde eine Verbesserung der Situation erreicht.“